So war der Montag

Kurz nachdem wir am Montagmorgen bei Jana Caniga und Dieter Burkhalter (www.LePhareBleu.com) unsere Leinen losgeworfen haben, haben wir das Südwestkap von Grenada gerundet. Es war der am weitesten von Zuhause entfernte Punkt auf unserer Reise. Bei dieser Gelegenheit haben wir uns gefragt, was wohl unsere Freunde gerade tun. Eine kleine Umfrage hat folgendes ergeben:

Im Zürcher Oberland war gestern Montag unglaublich viel los. Fast immer hatte es etwas mit Essen zu tun.

Offenbar gibt es Mütter (zumindest eine) die am Montagmorgen um sechs Uhr früh aufstehen, um ihren Sprösslingen Pancakes mit Apfelkompott zuzubereiten. Besser kann der Tag ja wohl kaum anfangen. Also, soviel ich weiss ist mir selber sowas leider nie passiert.

Glücklicherweise gibt es auch noch andere Personen, die gemütlich den Zmorge geniessen. Wie wir verstehen lässt sich dabei einiges über die Hackordnung draussen im Vogelhäuschen lernen!

Kein Wintermorgen ist zu frisch, um erst erst joggen und dann auch noch velofahren zugehen. Die Motivation dafür war diesmal der Weihnachtsspeck. Das habe ich selbst natürlich nicht nötig, weil es für mich in der Karibik ja gar keine Weihnachten gegeben hat, haha.

Keine 300 Meter entfernt von der Abnehmrunde entfachte jemand im Rütiwald ein Feuer, um dem Herzhaften zu frönen: Da wurde doch tatsächlich in voller Skimontur die Servelat-am-Spiess-Saison eröffnet (siehe Foto). Der Schnee soll ja glücklicherweise bald wieder zurückkommen.

Auch sonst gab es zu Feiern: An diesem grossen Tag wurde der Wuffi einer Freundin unserer Tochter vier Jahre alt. Happy Dogday!

Selbst an einem kalten Winternachmittag wird auf dem Zürichsee gesegelt, wenn der Wind stimmt. Nach der Arbeit wasserte doch glatt einer sein ferngesteuertes Segelschiff, um damit ein paar Schläge zu tun. Handbreit!

30 Kilometer weiter und immer noch im Kanton Zürich hat eine junge Mutter gemeinsam mit ihrem Baby eine frisch bepackte Windel zum fliegen gebracht. Wenn jemand wissen will, wie dieser haarsträubende Fall gelöst wurde, so wende man sich am besten an Philip Maloney von SRF3.

Und nun ins Ausland nach Puerto Rico: Auch Monate nach dem Sturm gibt es keinen Strom, aber glücklicherweise Wasser und Diesel für John Deere, der Notstromgenerator unserer Auslandschweizer. John Deere musste am Montagabend noch ein paar extra Umdrehungen machen, um den Racletteofen tüchtig aufzuheizen. Zur Vorspeise gab es Bündnerfleisch. Oh, was für eine lustige Kombination! Beides fehlt bei uns an Bord völlig.

Das war diesseits wie jenseits des Atlantiks ein mehrheitlich gelungener Montag. Vielen Dank für eure tollen Rückmeldung, und lasst es euch auch von Dienstag bis Freitag so gut gehen.

Trotz allem Spass wollen wir auch daran denken, dass es derzeit nicht allen unseren Freunden und Bekannten gut geht. Stellvertretend für diejenigen senden wir unsere besten Wünsche an Otto!

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