Letzter Reisetag

Liebe Familie und Yuana-Freunde, nach einem genüsslichen Nachmittag im Texel Island Beach Spa (Teil des lokalen Food Festivals) mit Rückenmassagen für uns alle befinden wir nun auf dem letzten Schlag unserer Reise. In einigen Stunden werden wir in Makkum festmachen, da wo wir vor mehr als einem Jahr abgelegt haben. In unserem Kielwasser liegen über 11‘000 nautische Meilen, oder rund 20‘000 Kilometer. Wir sind äusserst glücklich über die gelungene Reise und auch etwas stolz auf die beiden Atlantiküberquerung, welche doch so gut verlaufen sind.

Unser Reiseblog kommt nun nun auch langsam zum Abschluss. Wir werden gelegentlich noch einen Artikel mit einer zusammenfassenden Rückschau publizieren.

Bis dahin beste Grüsse von Markus mit Familie!

Azoren: Ein langer Zwischenstopp

Ursprünglich wollten wir auf den Azoren lediglich einen Kurzstopp zum Einkaufen einlegen. Doch schnell war die natürliche Schönheit dieser portugiesischen Atlantikinseln erkannt, und wir genossen 14 Tage in diesem wohltuenden Grün. Hier herrschen das ganze Jahr über gemässigte Temperaturen, normalerweise zwischen 15 und 25 Grad. In den Häusern finden sich daher keine Heizungen.

Wir haben die Häfen der Inseln Flores, Fajal und São Jorge angelaufen, und überall Freunde vorgefunden, welche wir teils schon vor der ersten Atlantiküberquerung kennengelernt haben. Die Szene der Blauwassersegler ist um den ganzen Globus verteilt, und trotzdem trifft man sich immer wieder, wie schön!

Jedesmal ist die Freude gross, wenn ein befreundetes Schiff in den Hafen fährt. Man hilft sich zunächst mit den Leinen beim Anlegen und tauscht dann gleich mal die letzten Neuigkeiten aus. Die Kids entern gegenseitig die Schiffe und spielen, oder wie im Falle der Jungs, tauschen die unterwegs programmierten Computerspiele aus.

Das stete Wiedersehen kommt daher, dass sich die Seglerszene je nach Ort und Jahreszeit mit den vorherrschenden Winden bewegt. Im Spätherbst ziehen die Schiffe über den Atlantik in die Karibik, und wer nicht in Richtung Pazifik oder Nordamerika abgebogen ist, der kommt im üblicherweise im Mai oder Juni auf den Azoren an.

Für uns markieren die portugiesischen Azoren zwei Drittel der Reise von der Karibik nach Nordeuropa. Auch wenn wir schon in Europa sind, so sind wir tatsächlich noch sehr weit draussen im Atlantischen Ozean.

Am allermeisten ist diese geographische Lage natürlich der hiesigen Bevölkerung bewusst. Die Namen vieler Restaurants und Firmen zeugen davon: So haben wir zum Beispiel im Restaurant OCEANIC gegessen, das Gelati im ATLANTICO geholt. Die Seekarte für unser nächstes Ziel in Frankreich konnten wir bei MID ATLANTIC YACHT SERVICES kaufen.

Wenn man über diese hügeligen Inseln fährt, wähnt man sich fast immer in einem Naturpark. Die Strassen sind meist mit Hortensien gesäumt, und in vielen Vorgärten blühen schon die Blumen. Die Felder in den Hügeln wurden einst mit Steinauern säuberlich unterteilt. Der kleinflächige Ackerbau hat jedoch ausgedient. Heute grasen hier und da Kühe. Die Milch wird mehrheitlich zu hervorragendem Käse verarbeitet.

Die Tourismus-Saison ist mit vier Monaten relativ kurz. Fragt man die Taxifahrer, wie die Lokalbevölkerung ihr Geld verdient, so wird immer auch der Staat als Arbeitgeber genannt. Man sieht den Inseln an, dass der Statt und die EU mit grosser Kelle in die Zukunft investiert. Im Moment fliesst das Geld vom flüssig vom Festland auf die Inseln, weil die autonome Lokalregierung dieselbe ist wie auf dem Festland. Die Häfen werden ausgebaut, die Strassen in einen ausgezeichneten Zustand gebracht, und grosszügig moderne Schulen gebaut.

Das Festland unterstützt die Lokalbevölkerung und versucht mit allerlei Mitteln, das Inselleben attraktiv zu halten. Der Staat kann unmöglich auf jeder Insel ein Spital betreiben. Damit Frauen auf ‘Nichtspitalinseln’ trotzdem ohne Kaiserschnitt im Spital gebären können, bezahlt der Staat den angehenden Müttern im letzten Schwangerschaftsmonat ein Zimmer in Spitalnähe.

Der Staat kommt auch für den Transport abseits wohnender Schulkinder auf. Die Inselflucht beginnt oftmals da, wo angehende Studenten zur höheren Ausbildung fast immer aufs Festland müssen. Selten kommen diese zurück, denn es gibt einfach zu wenige spezialisierte Jobs. Als Anreiz wiederum werden neu eröffneten Geschäften in den ersten fünf Jahren die Steuern erlassen.

Das vorteilhafte portugiesische Steuerrecht hat man auch in China erkannt. In jedem Dorf gibt es einen chinesischen Laden, vollgestopft mit einer Unzahl von Billigartikeln, meist Haushalt oder Bekleidung und Schuhe. Die Waren werden oft in den Transportkartons präsentiert. Die einzige Person im Laden ist der Chinese an der Kasse. Und wo ist der Trick mit den Steuern? Nach den fünf steuerfreien Jahren wechseln die Schlaumeier den Namen und den Inhaber, und weiter geht es steuerfrei. Die herkömmlichen Tante-Emma-Läden können haben es da schon sehr schwer.

Dabei haben die Inseln eine glorreiche wirtschaftliche Vergangenheit hinter sich. Einst nahmen die Ozeandampfer hier neue Kohle gebunkert. Dann kam die Fliegerei, und die Flugzeuge stoppten auf Santa Maria zum Auftanken. Der verbreitete Wahlfang währte bis in die 80er-Jahre. Als letztes hat die Globalisierung den Ackerbau genommen, weil es einfach billiger wurde, das Korn einzukaufen, als es anzubauen. Wie jedoch bereits oben angedeutet, läuft die wirtschaftliche Erneuerung. Und wir meinen, dass sie in eine gute Richtung läuft.

Unsere InselführerInnen Lurdes, William und Zélia haben nebst diesen Stories vor allem betörend schöne Vulkanlandschaften, Käsereien und spannende Kornmühlen für uns parat. Spätestens an den zerklüfteten Küsten tritt das schroffe vulkanische Erbe zutage. Hier wo einst die glühende Lava brodelnd und zischend ins Meer floss, kann man heute in eigens dafür hergerichteten Bädern ein erfrischendes Bad geniessen.

Wenn ich über die Karibikinseln gesagt habe, dass ich nie auf dieser Reise häufiger fotografiert hatte, so kann ich hier sagen, nie häufiger die Panoramafunktion gebraucht zu haben

Atlantic Crossing Days 10-12

Our expectations about what to find north of the high pressure ridge were like ‚just wind‘. We got the winds, quiet nicely in average. Unfortunately we got more than that. Compared to the before the high, the weather has changed completely:

The air is now fresh and humid, with fog particles at times, feeling cold at night. We had to dig for pullovers and long pants, something we haven’t been using for far more than half a year.

We are already 2000 kilometers away from the Caribbean. Looking up our last photographs from Sint Maarten show plenty of beach fun and beach bar. Now and just two weeks later, all those pictures appear like distant memories.

At least we are progressing well and make good speed, our bow cutting North Atlantic waters. Bermuda is in safe distance 😉 and we are sailing eastwards. There is a map pinned to our saloon wall, with colorfully decorated post-it’s around. Every 200 Miles the kids can grab one of the post-it’s, each one hiding a little surprise ready on its back side. As the clock shows 1’250 nautical miles to go, it is time for the Half Way Party! Adults get some bubbles and the kids a movie time with sweets and pop corn.

Our radio nets with Gianni become more colorful day by day. Firstly we would always tell each other the current, positions, course, speed and sail configuration. Then follows discussion of weather forecasts and conclusions for next waypoints. Our decisions were quite similar so far. Finally we exchange tails about sailing boats, design aspects or yachting destinations. That’s quite a bunch of talking, twice a day. On either side, the whole crew sits around the speaker and listens what moves the other boat.

What are the kids doing all day long? They enjoy their postponed spring holiday. For once it includes a lot of screen time. The boy became a real fan of Harry Potter. In the evenings we read the books in English, and on the next day, he would read the same in German again. Moreover, he deeply studies whatever related information he can get from our offline Wikipedia. And that’s a lot! The daughter loves playing computer games developed by her brother, quite fun actually! Then she uses her new drawing pens. She can sit in a corner for hours, drawing the same picture several times, until she likes it best.

Day 12 brings us the cold front of a low. It passes with some wind increase an significant change of wind direction. Already before that, the sea went up with waves of 4 Meter peak height. They are more fun than a problem as they don’t break this time. Yuana takes those waves very easily, going smoothly up and down with no hassle at all. It was fun flying down the waves, Yuana going faster than 12 knots.

The end of the day brings us low winds thus motoring through the night.

Sailed distances:
Day 12: 147 nm
Day 11: 156 nm
Day 10: 158 nm

Atlantic Crossing Days 4-6

We get really well along the western side of the Bermuda Triangle, outside of course, haha. The winds are good and it is already day 5 when we undo the reefs for the first time on this leg. Yuana is so nicely running and we enjoy this trip so far.

Twice each day we talk to Gianni on the nearby boat EUTIKIA over the VHF Radio. Gianni and his wife have circumnavigated the world during the last 10 years and are now on their way home to Venice. We have lots of common topics and reflect the weather forecasts and further routing strategies.

There is also a friend of Gianni on board. It didn’t take long to discover that the friend is living in Buttrio. Buttrio is a place in Friaul, northeastern Italy, and well known to all of my colleagues from former work.

So it was high time for telling a true joke which happened in our own offices in the Friaul region: Our American Sales person was there to discuss an project. The running gag was, that the American continuously understood ‘dear boy’ when his local partner (out of a unfavorable habit) in fact was badly swearing time after time in his local language Friulano.

So we had a good laugh with Gianni and his crew over the radio. Old times, good times. OMG, how much I loved being together with my peers from Udine…! Missing you guys!

Actually we are approaching the latitude of around 32 degrees where a 3000km long high pressure ridge separates the westwards flowing winds in the south from the eastwards flowing winds in the north. We need to cross the high to enter that eastward flowing wind belt. It would bring us back to Europe.

Ahead of entering this area we study the wind maps carefully. We download them daily via satellite. There are four different models and along with our own weather observations, we decide which model to believe and where to cross the high pressure ridge.

The ones who follow our track on the webpage may have asked themselves why we do funny curves sometimes rather than following straight lines? This all has to do with the winds as well. If the easterly winds turn somewhat north on our way north, then we would do a curve towards west because we don’t want to sail too high against the wind. Uncomfortable for people and equipment.

The next post will be about crossing of the high pressure ridge.

Sailed distances:
Day 6: 152 nm
Day 5: 151 nm
Day 4: 156 nm

Die Jungferninseln – Wo der Abschied schmerzt

Wie viele der karibischen Inseln hatten auch die Jungferninseln ihren Namen von Christoph Columbus erhalten. Gemäss unserem Reiseführer wollte Columbus mit der Namensgebung an das Martyrium von 11’000 Jungfern durch die Hunnen erinnern (5. Jahrhundert, Sankt Ursula, in der Gegend des heutigen Kölns).

Unsere Ankunft auf den Jungferninseln war kurz vor Ostern. Wir wollten Ostern unbedingt mit Freunden von der Atlantic Odyssey verbringen. Es waren wundervolle Tage. Die Kinder von YUANA, ROGUE und JaJaPaMi unterhielten sich tagelang selber. Dass wir im Vorfeld in den Läden keine Schokolade-Ostereier finden konnten, war plötzlich kein Problem mehr.

Auch die Crews von KRABAT und AKOUAVI waren da. Wir sassen ganze Vormittage auf dem riesigen Katamaran der JaJaPaMi‘s, und besprachen die weiteren Reisepläne und gängige Segelrouten. Die Nachmittage verbrachten wir am Strand, oder vielleicht eher an einer Strandbar.

Dabei wurde die White Bay auf der Insel Jost van Dyke zu einem meiner Lieblingsorte überhaupt. Der Sonnenuntergang zauberte verblüffende Farben an den Himmel und aufs Wasser. Du hängst mit Freunden und einem kalten Drink in der Hand in einem Strandsessel und bist dir sicher, dass es kein schöneres Leben geben kann. Oder anders gesagt: Wir hatten Ferien von unserem Alltag, und schulfrei obendrauf!

Bald kam der grosse Abschied, und unser Bord-Alltag war zurück: Wo können wir Einkaufen, und wo die Wäschen machen? Wo hat es einen funktionierenden Bankomaten, und wo eine Post für unsere Klassenbriefe? Wo bekommen wir Ersatz für die durchgebrannte 50 Ampere-Sicherung einer elektrischen Winsch, und welche Tankstelle ist nach dem Sturm überhaupt noch im Betrieb?

Zu Hause stellen sich solche Fragen kaum. Die Waschmaschine steht im Haus und man weiss einfach, wo es was gibt, und was einem schmeckt. Vor unserer Reise war uns nicht bewusst, wie Effizient das Leben zuhause ist. Vielleicht birgt diese bequeme Effizienz auch die Gefahr, dass man nur selten etwas Neues ausprobiert. Es gibt ja kaum einen Anlass dazu.

Vermeintlich banale Sachen wie Einkaufen, Bargeld abheben oder Waschen waren hier stets Themen, die oftmals tage- wochenlang nicht gelöst werden können. Die vom Sturm verwüstete Infrastruktur trug natürlich ihren Teil dazu bei.

Der Sturm Irma liess am 14. September 2017 ganze Häuser verschwinden. Zuweilen sieht man verwilderte Grundstücke mit lediglich einem gefliesten Boden und einem WC drauf. Dann dämmert es einem, dass dies die Überbleibsel eines Wohnhauses sind, welches Stück um Stück zerlegt und weggefegt wurde.

An den Küsten liegen alle Arten von Schiffswracks, von Yachten bis zu schweren Arbeitsschiffen aus Stahl. Keine einzige Marina ist heil geblieben. Selbst betonierte Steganlagen wurden von der Wucht der Wellen und der festgemachten Schiffe zerbröselt.

Die Sturmspitze war lediglich vier Stunden an demselben Ort, mit konstant starken Winden von 295 km/h. In diesen vier Stunden sind dem Schweinzüchter auf Virgin Gorda alle seine 700 Schweine abhanden gekommen. Er weiss nicht, wo sie geblieben sind.

Die Leute haben die Nasen voll vom Aufräumen, und tiefste Angst, dass sich so ein Szenario wiederholen könnte. Taxifahrer Cyrill sagte mir: „Mann, du denkst vielleicht, dass das ein Abenteuer war. Nein, es war grauenvoll und tödlich. Wir haben uns versteckt und gebetet, und wollten nur, dass das endlich aufhört.“ Eine ganze Region wurde traumatisiert.

Cyrill ist sich absolut sicher, dass sich das Wetter verändert hat. Die früher wochenlang stabilen Wetterlagen gibt es nicht mehr. Viel zu häufig ändern sich Windrichtung, Windstärke und Niederschläge. Für uns Fahrtensegler sind das keine guten Nachrichten, bauen doch allen Segelrouten rund um den Globus auf Wetterkonstanten auf, welche sich während Jahrzehnten als ziemlich stabil erwiesen hatten.

Zumindest erholt sich die Natur. Die Wälder tragen langsam wieder grüne Blätter. Zuweilen sieht man Schmetterlinge zu Hunderten. An einigen Stränden wurden neue Palmen gepflanzt. Gestandene Revierkenner sind sich einig, dass die Jungferninseln fast wieder so schön sind wie vor 30 Jahren, als das Charterboot-Geschäft noch nicht etabliert war.

Trotz Sturmschäden genossen wir eine grandiose Zeit in den Britischen Jungferninseln. Zuweilen hatten wir ganze Buchten und Strände für uns alleine. Wir beobachteten die Pelikane, wie sie im Flug aus 5 Metern Höhe Fische im Wasser aussuchten, und diese nach kurzem Sturzflug und einem grossen ‚Platsch’ mit einer ungelenken Kopfbewegung ihren Hals hinunter beförderten. Das Wasser glitzerte selbst nachts im Mondeslicht türkis, die Strände in fahlem weiss.

Wir lagen vor Cooper Island und verbrachten die Nachmittage im Wasser und die Abende im Beach Club: Lounge Music, Happy Hour, Sun Downers,
nette Segler aus aller Welt, die Kiddies mit Dart beschäftigt, die ganze Speisekarte durchgemacht. Etwas weiter in The Bath liegen seit tausenden von Jahren riesige rundliche Steine vulkanischen Ursprungs am Strand, wie in den Seychellen. Diese aufgetürmten Brocken bilden Höhlen, in denen wir badeten.

Und was machen die Locals? Sie fahren gerne mit amerikanischen Pick-up Trucks, 10 Zylinder für kaum mehr als 10 Kilometer Insellänge. Ich will nicht verbergen, dass mir diese sonor brabbelnden Motoren schon immer imponiert haben. Völlig unerwartet erweckten diese grossen Schlitten in mir den längst begrabenen Ehrgeiz, in meinem (künftigen) Berufsleben für einige Zeit in den USA tätig zu sein. Die Tochter winkte sofort ab, Zitat: „Papa, das ist ein absolutes ‚No-Go‘: Zu grosse Städte, zu viele Waffen, zu viele Drogen, keine herzigen Dörfer!“. Woher sie das wohl hatte? So probierte ich es mit Canada. Prompt: „Papa, vergiss es: Zu viele wilde Wölfe und Bären, viel zu gefährlich!“. Diese Schlagfertigkeit habe ich mir schon immer gewünscht, haha!

Derweil erhielten wir aus der Schweiz Bilder von hübsch blühenden Blumen, Sträuchern und Bäumen. Es war für uns ist das ein untrügliches Zeichen, dass sich unser Aufenthalt in der Karibik nun dem Ende zuneigt.

Ganz unverhofft trafen wir am letzten Ankerplatz unsere Freunde von KISU, TRITON, und VELA DARE. Dieses Mal waren wir diejenigen, die abfahren. Obwohl noch Sint Maarten vor uns liegt waren wir ziemlich sicher, dass unser karibisches Abenteur hier zu seinem eigentlichen Abschluss gekommen ist. Tatsächlich steigt in uns ein Trennungsschmerz hoch. Die British Virgin Islands haben es uns wirklich angetan!

Für die US Virgin Islands hatten wir uns nicht früh genug um das erforderliche Visum bemüht. So konnten wir leider auch unsere Holland-Freunde Ron und Irene in ihrer Residenz in Puerto Rico nicht besuchen.

Mittlerweile sind wir in östlicher Richtung nach Sint Maarten gesegelt. Hier bereiten wir uns selbst und das Schiff auf die Rückfahrt nach Europa vor. Wir freuen uns auch schon auf Michael! Er wird unsere Crew auf der Rückfahrt verstärken.

St Kitts and Nevis: Short and hefty

St Kitts and Nevis is another very small state in the Eastern Caribbean with an estimated(!) population of 55‘000 only. No state so far was too small to give us a nice Welcome. Here, they sent a pretty large whale jumping out of water several times, leaving huge splashes whenever it plunged back. Good he didn’t decide to cuddle with Yuana.

St Kitts is actually also known as St Christopher, the name given by Columbus after his own name. We have met the traces of Columbus many times here in the West Indies. He discovered most of the Easter Caribbean Islands for Spain. Touching history is so much better then just learning it out of school books.

In Columbus’ wake came other Europeans. Too many times, this ended bloody for the Caribs, also in St Kitts. A small number of aboriginal Caribs remains, today living in Dominica. Today, the lands are mainly owned and populated by the descendants of African slaves. Speaking about population of St Kitts, one should not forget to mention the green velvet monkeys. They are up and around until 10a.m., before sun gets too warm.

Arriving at the Southernmost tip of St Kitts, we were astonished to find a high finish mega yacht harbor. It seemed to be in the middle of nowhere. Miss-leaded Investment? Nearby was the Salt Plage, perhaps the coolest beach bar we have ever seen. The palm trees, lounge sofas and high chairs were arranged on three platforms, partially over the water. Super simple and award winning design, someone did a fantastic job!

When we took a stroll to the other side of the narrow island, we came across a small luxury hotel. Another remarkable place in the middle of nowhere? Also special was that all these places were interlinked with perfectly paved roads with park-like gardens aside. On the way back, a six-seated golf cart stopped and offered us a lift back to our anchorage. The driver was a woman, with a man seated next to her.

We asked a bit what kind of development was going on here, and who in that small country could invest in such top class properties. The man in the cart looked back to me and was saying with a wide grin on his face: “I’m the crazy guy doing all that”. It turned out that he was the American businessman Charles P Darby III. Just google him. You will find the former CEO of the company who developed Kiawah-Island in the US and also Irish Doonbeg Golf Resort which was later sold to the Trump Family.

Charles explained that he bought 2500 acres of land to develop it into a huge luxury residential area, encompassing more than 200 buildings.
The most dramatic Tom Fazio golf course is the next thing they will build. Super impressive! Charles was kind enough to shake hands with us again when he showed up at the beach bar on the same evening.

Another helpful person was Elvis. He drove us high up to the Brimstone Hill Fortress, another large defense installation of the British, this time to fight the French. At those times it was of utmost importance to secure an anchorage in the vicinity of a good fresh water river. No trip back to
Europe could start without the barrels filled with drinking water. Elvis also offered us some economical insights:

As everywhere else in the West Indies the sugar cane business lost momentum decades ago and sent Kittian economy into a long sleep. Only 15 years ago when the cruise ship terminal was opened, tourism got significance and quickly became the most important economic sector. In high season, two or three cruise ships visit St Kitts every day. In the off season, its considerably less, depending on latent hurricanes.

Asking about difficulties with quickly growing tourism, Elvis said that everyone is happy with it because it creates lots of jobs. Then he added: “OK, there is one problem. With the tourists coming, many of us now must work on Sundays. Then we can’t go to Church. But the weekly service is very important for us.” More than a dozen of Christian Churches exist in Basseterre only. They compete for members in a saturated market.

Elvis blown the horn every other mile to say hello to someone else on the road. Once it was the hair dresser, then a family member and then a very good friend, the former Prime Minister who is now in the opposition. By the way, there is no Republican Party as we know it, and a Green Party is not required at all. The parties are more in the range of different shades of Labors, which started forming in the late times of slavery.

The country is proud of celebrating its 35 years of independence from UK this year. The Commonwealth improves the access to international financial markets. They however complain that loans for disaster recovery are becoming more expensive after catastrophic incidents such as most recent hurricanes. The county’s stability is questioned. “Why and how should we pay the bill for global warming which was produced elsewhere?”. A thoroughly wide topic…

Last but not least, such small country could not defend itself in case of an attack. We learned that the military interventions of UK in Falkland and the one of US in Grenada are taken as a sign that Kittians would not been left alone in such a case. In return, US Army is allowed to train in the country, and also to use its geographic position strategically. Young Kittians do not need to serve in an army.

That was a lot for little more than one day only, isn’t it? St Kitts was a very quick go for us. After leaving St Kitts and Nevis, we did a short provisioning stop in St Barths. This is the famous French place where Johnny Hallyday was buried recently. As I conclude this article, we are already on the British Virgin Islands. We have decided to meet up here with some friends for Easter. The BVI’s will perhaps be our grande finale in the West Indies, before starting our second Atlantic Crossing with new crew during May.

Wishing everyone a nice Easter Weekend
Markus and family

PS: There are some great photos from St Kitts on http://www.yuana.life . As always, Klick on our logo to randomly see the next picture.

Antigua – The upper class holiday place

Antigua welcomed us with its English Harbor, a paramount anchorage which can perhaps not be found many times in the world. Very well protected and hardly visible from the sea, it was the perfect place to protect a naval fleet. The whole area around that most beautiful bay is today listed as a UNESCO World Heritage site. What is called The Nelson’s Dockyards are the docks where ships tie up for unloading and loading.

This all started 235 years ago, when Piracy was still a big issue in the Caribbean. Admiral Horatio Nelson developed the English Harbour area for the British Navy to support their claims in the West Indies. The place grew strong enough to stop the piracy of those days. Earlier, the British, French, Spanish and other Admiralties teamed up with the Pirates very opportunistically, just to win (or loose) the next battle.

The Nelson’s Dockyards were beautifully restored and are today used as a marina. Also thanks to its nice surrounding, it became a preferred docking place for super yachts. Steering my own ship into English Harbour and tying her up at the great old Nelson’s Dockyards became one of my personal maritime highlights. I realized this only in hindsight. And this was the perfect start for our encounter with Antigua.

The following days brought us back some dear friends from the yachts Krabat, A Capella of Belfast, Dream Catcher and Kisu. All of us were then anchored in Falmouth Bay, just next to English Harbour. We enjoyed sundowners in one or the other cockpit and made sure to party at the local Yacht Club.

Then came the birthday of our son. He turned eleven and was a bit disappointed that he didn’t get an invitation for Hogwarts, the School of Witchcraft and Wizardry. This was at least what happened to Harry Potter at his own eleventh birthday (we are working ourselves through that book, English edition, every evening bit by bit). All of us enjoyed the day with a bit of sailing, swimming, beach games and an e-reader as top birthday present. It was very important for him to get into a marina with internet connection. Sure we did, and we closed this great day with an appropriate dinner at a great Greek restaurant.

Because we liked Antigua and wanted to get more of it, we decided to explore the Northwestern part of the country. We found dozens of quiet islands, reefs, almost white beaches and turquoise waters. We spotted breeding Pelicans and pure nature. On Long Island, one-story luxury hotels lined up along the beach, offering peace and privacy for several thousand dollars per night – the place to be.

Antigua actually has a little neighbor, with is the island called Barbuda. Barbuda is said to top the beauty of Antigua. We didn’t go there. Sadly, Barbuda got totally destructed by storm Irma, and other sailors who tried to visit the place confirmed this. So we decided not to go there.

Antigua is something special, not only for its natural beauty, but also for rules and regulations. They are so good that they need their own electronic pre-arrival notification system for sailors, whereas the other East Caribbean States teamed up for one common solution. Moreover, one has to throw the hook and dinghy in for the customs and immigration, before the boat can be tied up on a dock. ‘Work your way in if you want to be part of our place!’

The hight was when we had to register our kids as passengers rather than crew, which cost a lot of money. Dear Antiguan authorities, the sailing community just laughs about such advanced level of ridiculousness.

Other strange things? Yes, when we were on the beautiful uninhabited islands with no supermarket around the corner, we tested some canned meals which we bought earlier in Martinique. We assumed that we can find the same cans again further up North in Saint Martin, as stock for our second Atlantic crossing. Guess what? Those canned meals must have been produced in the same factory which produces the food for our cats. So: No canned meals for the long way back to Europe ;-)!

By the way: Nelson’s Dockyards called up some nice memories from the great old harbors we’d visited in England. That made me starting to like the idea to pay some more visits there on our way back 🙂

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Picture: Copper and Lumber Store, now a hotel inside Nelson’s Dockyards