Breaking News – Wild Animal Rescued from English Channel

On July 6, 2018 the Captain in duty of Swiss flagged sailing yacht Yuana observed a green spot 10 nautical miles south of The Needles, central southern UK. It soon turned out that there was a crocodile in distress, still alive and afloat. The particular individual was wearing neither a life vest, nor had it any radio device to call for help.

Not considering the current winds which were low anyway at the time the emergency situation was understood, junior captain immediately turned the sailing yacht, now becoming a rescue vessel.

The crocodile was successfully rescued by the young crew of Yuana, which deserves to be awarded with the Golden Medal of Honor, one each.

The animal seems to be somewhat exhausted but still looks very grim and angry. From the instructions of use printed on the croc itself and under consideration of the winds of the past few days, it is believed that 205cm long and 80kg carrying Mr Ali Gater most probably escaped from a beach near Poole Bay. Mr Gater mumbled something about BREXIT.

The owners of Mr Gater are invited to collect their croc on July 7 from aboard sailing yacht Yuana, currently on its way, perhaps to Dover marina.

The rescue mission was documented by some most dramatic pictures, available here exclusively.

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Atlantic Crossing Days 10-12

Our expectations about what to find north of the high pressure ridge were like ‚just wind‘. We got the winds, quiet nicely in average. Unfortunately we got more than that. Compared to the before the high, the weather has changed completely:

The air is now fresh and humid, with fog particles at times, feeling cold at night. We had to dig for pullovers and long pants, something we haven’t been using for far more than half a year.

We are already 2000 kilometers away from the Caribbean. Looking up our last photographs from Sint Maarten show plenty of beach fun and beach bar. Now and just two weeks later, all those pictures appear like distant memories.

At least we are progressing well and make good speed, our bow cutting North Atlantic waters. Bermuda is in safe distance 😉 and we are sailing eastwards. There is a map pinned to our saloon wall, with colorfully decorated post-it’s around. Every 200 Miles the kids can grab one of the post-it’s, each one hiding a little surprise ready on its back side. As the clock shows 1’250 nautical miles to go, it is time for the Half Way Party! Adults get some bubbles and the kids a movie time with sweets and pop corn.

Our radio nets with Gianni become more colorful day by day. Firstly we would always tell each other the current, positions, course, speed and sail configuration. Then follows discussion of weather forecasts and conclusions for next waypoints. Our decisions were quite similar so far. Finally we exchange tails about sailing boats, design aspects or yachting destinations. That’s quite a bunch of talking, twice a day. On either side, the whole crew sits around the speaker and listens what moves the other boat.

What are the kids doing all day long? They enjoy their postponed spring holiday. For once it includes a lot of screen time. The boy became a real fan of Harry Potter. In the evenings we read the books in English, and on the next day, he would read the same in German again. Moreover, he deeply studies whatever related information he can get from our offline Wikipedia. And that’s a lot! The daughter loves playing computer games developed by her brother, quite fun actually! Then she uses her new drawing pens. She can sit in a corner for hours, drawing the same picture several times, until she likes it best.

Day 12 brings us the cold front of a low. It passes with some wind increase an significant change of wind direction. Already before that, the sea went up with waves of 4 Meter peak height. They are more fun than a problem as they don’t break this time. Yuana takes those waves very easily, going smoothly up and down with no hassle at all. It was fun flying down the waves, Yuana going faster than 12 knots.

The end of the day brings us low winds thus motoring through the night.

Sailed distances:
Day 12: 147 nm
Day 11: 156 nm
Day 10: 158 nm

Atlantiküberquerung 2, Tage 7-9

Nach sechs Tagen unter Segeln befinden wir uns bereits wieder auf der nördlichen Breite von Madeira, wenn auch noch immer auf der amerikanischen Seite des Atlantiks. Nun stecken wir bereits in der Flaute des langgezogenen Hochs, welches die südlichen Ostwinde von den nördlichen Westwinden trennt. Dieses Hoch müssen wir queren, und das geht nur mit dem Motor.

Nach der Schaukelei der vergangenen Tage ist uns das Hoch eine willkommene Abwechslung. Man kann sich im Schiff bewegen, ohne sich laufend irgendwo festhalten zu müssen.

Weil es hier keinen Wind gibt sind auch die Wellen zahm, und so halten wir das Schiff an und springen zum Baden in den weiten und tiefen Ozean. Dabei bleibt immer einer an Deck. Es soll ja mal einen schweren Vorfall gegeben haben, wo die ganze Schiffsbesatzung ins Wasser sprang. Jedoch kam keiner mehr zurück an Deck, weil man die Badeleiter nicht heruntergeklappt hatte.

Während wir fröhlich baden fährt mit einigen Meilen Abstand der VERMONT TRADER vorbei, einer der Ozeanriesen, welcher die Güterflüsse der globalisierten Welt am laufen hält. Es ist bei weitem nicht das einzige kommerzielle Schiff, welches wir in diesen Tagen sehen. Leider schwimmt entlang dieser Schifffahrtsrouten auch immer wieder Plastikmüll. Nur Fische scheint es nicht zu haben. Jedenfalls will seit Tagen keiner anbeissen. Die einzigen Lebewesen sind Seevögel und Portugiesische Galeeren.

Letztere sind eine Symbiose aus zwei Lebewesen. Grob gesagt sitzt auf einer an der Wasseroberfläche schwimmenden Qualle ein Segel, etwa so wie ein aufgeklappter Augendeckel. Anstatt Wimpern hat er Stacheln oben drauf. Von weitem sieht dieses äusserst giftige Geschöpf wie ein im Wasser stehender Boden einer PET-Flasche. Sie glitzern auf dem Wasser transparent, grazil, uns super schön!

Die ruhigen Tage Hoch geben mir die Gelegenheit für eine ausführliche Sichtprüfung der Ausrüstung an Deck. Ich nehme gleich drei Schraubenzieher mit, und ziehe einige Duzend Schrauben nach.

Abends vor dem Schlafengehen holen wir die Kinder nochmals ins Cockpit, um den Himmel zu bewundern. Im Westen brennt förmlich die Venus, während der Mars, Pluto und Saturn direkt nebeneinander über dem südöstlichen Horizont stehen. Letztere beide sehen wir vor allem auf dem Nachthimmel-App im iPad. Mit dem Feldstecher bestaunen wir die sphärische Oberfläche des hellen Halbmondes. Wir dichten lustige Geschichten, wonach Orion beim Ritt im Bärenwagen über Cassiopaia gestolpert sei. Nun liegen sie alle bewegungslos da…

Tag 9: 147 sm
Tag 8: 122 sm
Tag 7: 137 sm

Atlantiküberquerung Tage 1-3

Hallo liebe Yuana-LeserInnen

Bereits haben wir die ersten drei Tage unserer zweiten Atlantiküberquerung hinter uns. Bei einem konstant kräftigen Ostwind um 20 Knoten zieht Yuana mit etwa 7 Knoten nach Norden. Man steuert so, dass der Wind stets von der Seite oder von hinten weht. Das ist am angenehmsten, und man kommt so auch relativ gut vorwärts.

Somit führen uns die vorherrschenden Winde erst mal in Richtung der Bermudas. Nach fünf oder sechs Tagen biegt man mit dem Wind in Richtung der Azoren ab. Die Bermuda-Inseln könnte man mit einem kleinem Umweg ansteuern. Da unsere Extra-Crew Michael nicht beliebig viel Zeit aufwenden kann, wählen wir lieber den direkten Weg.

Unsere Fahrtstrecke beträgt mehr als 2500 Seemeilen oder knapp 4800 Kilometer, an einem Stück! Dafür brauchen wir normalerweise etwa 18 Tage und viel Proviant. Yuana ist daher wieder einmal schwer beladen und wir fahren mit etwa zu 40% gerefften Segeln, um den Mast und die Wanten (die Drähte welche den Mast halten) zu schonen.

Trotzdem fährt Yuana überraschend schnell, teils deutlich über 7 Knoten! Sie hat von einem Taucher den Bauch saubergeschrubbelt bekommen, nachdem der Termin mit dem Auskranen in Sint Maarten kurzfristig abgesagt wurde. Daher ist der Schiffsbauch jetzt wieder aalglatt und das Schiff unerwartet schnell.

Die karibischen Gewässer liegen bereits weit hinter uns. Tatsächlich wird das Meerwasser jeden Tag ein Grad kühler: 30 – 29 – 28 – 27 Grad. Angefangen hat unsere Fahrt mit einem ausgeprägten Schaukelpferderitt. Die für den zweiten Reisetag vorgesehene Feier zu unserem 14. Hochzeitstag wurde wegen der fortgesetzten Schaukelei kurzerhand verschoben, dabei stand der gut gekühlte Champagner schon bereit.

Nach zwei Wochen im ruhigen Hafen braucht jeder weite erst einige Angewöhnungstage. Das gilt im Besonderen auch für unsere neue Crew Michael. Die ersten beiden Tage haben ihm ziemlich stark zugesetzt, aber er ist hart im Nehmen, und mittlerweile geht es schon ganz gut.

Das Meer hat immer mal wieder saftige Wellen für uns parat. Diese klatschen seitlich an den Schiffsrumpf. Sodann fliegt die Gischt kübelweise über das Deck, über die Sprayhood und über das Cockpit, und schliesslich hinter dem Schiff wieder ins Meer. Meist bleiben wir dabei trocken.

Trotzdem hat Manuela heute im Cockpit gleich zwei kalte Duschen abbekommen. Bereits am Vortag war ein Schwall von etwa 20 Litern Meerwasser durch das offene Küchenfenster hereingedonnert. Fliegendes Wasser findet jeden Weg: kein Küchenschrank ist innen trocken geblieben. Die Navi-Ecke hat zum Glück nur wenig abbekommen, dafür waren die Teppiche völlig durchnässt. Dummerweise war Markus der verantwortliche Koch, und Putzen macht speziell auch in diesem Falle keine Freude.

Hingegen hat diese über das Schiff fliegende Gischt in den dunkle Nächten plötzlich seinen Charme, denn mit etwas Glück siehst du nun das Meeresleuchten plötzlich über dir!

Obwohl zu dieser Jahreszeit täglich Duzende von Yachten ab der Karibik in Richtung der Azoren gehen, haben wir noch keine Transpondersignale anderer Yachten aufgefangen. Damit ausgerüstete Schiffe senden ihre Position in einem Umkreis von 30 – 50 Kilometern. Zur Kollisionsverhütung ist das zwar ausreichend. Kollegen findet man damit auf dem grossen Teich im Normalfall jedoch keine. Der Atlantik ist dafür einfach zu gross.

Ich werde euch alle drei oder vier Tage einen kleinen Bericht schicken. Inzwischen gibt es auf http://www.yuana.life/we auch einen Link, wo ihr unsere Position stündlich nachgetragen findet.

Schöne Grüsse vom weiten Ozean!
Markus

Etmale:
Tag 3: 163 sm (Rekord!)
Tag 2: 153 sm
Tag 1: 135 sm

Tschau Schweizerflagge

Auf Yuana wird gerne mal der Klabautermann verdächtigt, wenn etwas unauffindbar bleibt. Ein USB Stick mit all unseren Musikdateien wurde in der ‚Grümpelkiste‘ anstatt beim Autoradio wiedergefunden. In der Grümpelkiste liegt alles, was keinen festen Platz. Die beiden SSD Datenspeicher zur primären und sekundären Sicherung all unserer Computerdaten blieben über vier Monate unentdeckt im Seitenfach von Markus‘ Reisetasche.

Heute hat es leider die grosse Schweizerflagge am Heck von Yuana erwischt. Alleine auf dieser Reise hat sie uns 10’000 km begleitet, und wir waren stets stolz auf sie! Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist nicht der Klabautermann schuld, sondern einmal mehr der Autor selbst.

Was ist passiert? Während die Kinder Schule hatten habe ich den Ölwechselservice gemacht. Danach liessen wir den Diesel einige Stunden laufen, um für die nächsten Tage 350 Liter Frischwasser machen und die Bordbatterien laden.

Irgendwann bemerkte ich, dass unser Beiboot Dorie nahe am Schiffsauspuff im Wasser lag. Um Dorie vom Auspuff wegzuholen habe ich ihre Festmacherleine vom linken an den rechten Heckkorb von Yuana verlegt. Dabei blieb unbemerkt, dass Dories Leine jetzt um den Flaggenstock gelegt war. Die Wellen haben Dorie rauf- und runtergeschaukelt, und das hat wohl den Flaggenstock aus seiner Verankerung gehoben.

Kurz vor Sonnenuntergang stellt die Bordfrau den herben Verlust der Flagge fest. Eine sofortige Suchaktion mit dem Beiboot hat zur Einsicht geführt, dass der Flaggenstock längst mitsamt Schweizerflagge von der ablaufenden Flut zum Riff hinausgespült worden sein muss.

Nun muss behelfsmässig erst mal eine neue Flagge her. Dafür wird wohl ein rotes T-Shirt über die Klippe springen müssen. Dann endlich habe ich einen Wunsch, Weihnachtsmann!

Leaving Yuana

Guest post from Jeanette:

Today Yuana is leaving Barbados and it means last day on board for me. As a last thing I finally this morning had a try with the stand-up paddleboard – getting on and off it from the boat whit no falls into the water, to keep swim wear dry before leaving. I also had the time to use my final chocolate pieces to create a advent calender for the kids to count down for Christmas before leaving for immigration office and I got lots of drawings in return as a memory. Lots of hugs and then we put all my stuff in the dinghy and surprisingly everything got on to the beach in a dry way. Apparently it also was a good day to clear out since both the boat and I was done in about 40 minutes.

However I understand some Swedish manners will still stay on board, like how to hang up swim wear without a clamp, the proper use of a butter knife, the playing rules for the game UNO and maybe also how to zoom the iPhone with index and middle fingers ;-).

I am gonna miss you all!

Jeanette on 14.12.2017
Picture: typical Bajan houses

Anyone to offer a spare rib?

As mentioned earlier, the last hour of our trans ocean passage finally brought us dolphins. Those beautiful mammals are not shy to swim very close us, almost touching distance to the boat. No question, that was GoPro-time.

With the belly flat down on the deck and the GoPro in my left hand I could
submerge the camera into the water. The first five minutes of video taping went quite well. For the sake of even better photos, I leaned further out and down. Were there some question marks in the dolphins eyes? Maybe… Anyway, imagine me leaning that far out on the left hand side of the ship the my lowest rib only on the right side of my body would rest on the rim of the deck.

To make it short, there was an ugly crack with my rib and I was then able to hold the camera even better into the water.

One of the new topics on Yuana is now whether the rib broke or just bent and released. I believe that I kind of know how it felt when it happened and how it feels now. Just by analyzing my answers to their questions the two female doctors on board have their own opinion about the status of my rib: still intact. Well, let’s hope so!

In fact, the photos and slow-motion movies are great and so the rib really doesn’t matter anyway ;-).