Guadeloupe

Manuela hatte in Dominica bekanntlich einen Reitunfall erlitten, und in den drei Folgetagen wurden die enormen Rückenschmerzen eher schlimmer als besser. Die Sache musste ärztlich untersucht werden, und so setzten wir ins benachbarte Guadeloupe (Frankreich) über, und zwar nach Pointe-à-Pitre, da wo sich ein Unispital befindet.

An einem Montagmorgen fand der telefonische Erstkontakt mit einem Arzt in der Marina statt, und am Dienstag Nachmittag war die medizinische Untersuchung abgeschlossen. In dieser Zeit sahen wir je zweimal den einweisenden Arzt und den Neurologen. Dazwischen waren wir zum Röntgen und für Die Computertomografie zwei privaten Kliniken. Alles ging sehr einfach und kostete weniger als 400 Euro. Effizienz pur!

Dabei gab es schlechte und gute Nachrichten. Manuela hatte sich beim Stutz vom Pferd das Steissbein gebrochen. Das ist eine äusserst schmerzhafte Angelegenheit. Trotz starker Schmerzmittel kann man in den ersten zwei Wochen mehr schlecht als recht liegen oder stehen, jedoch nicht sitzen. Die gute Nachricht war, dass es sich um eine splitterfreie Fraktur handelte, und der Knochen in seiner normalen Lage war. Somit musste nicht operiert werden. Das hätte noch viel schlimmer kommen können!

Mittlerweile sind seit dem Unfall fast vier Wochen vergangen. Die Sache scheint gut zu heilen und langsam kehrt wieder der Normal-Alltag ein. Es passte gerade, dass wir die Schulferien gegenüber Zuhause um zwei Wochen hinausgezögert hatten. So konnte Manuela ohne Lehrerinnen-Aufgaben im Schiff ruhen, während für Markus und die Kinder Ausflüge und Strandplausch anstand.

Beispielsweise besuchten wir den Pointe des Château, das kühn ins Meer hinausragende Südostkap von Guadeloupe. Die Sicht auf die anrollenden und seitlich vorbeiziehenden Wellen war überwältigend. Die sanften grossen Wogen des Atlantiks türmten sich an den Felsen zu gewaltigen Brechern auf. Die Gischt türmte sich kaskadenartig auf: hoch – höher – am Höchsten!

Eines Tages verholten wir Yuana in einen neuen Hafen an der Westküste. Manuela lag im Salon und Junior hielt eines seiner seltenen Mittagsschläfchen. So ich hatte das Glück, einmal mit meiner Tochter alleine im Cockpit zu sein. Wir führten interessante Gespräche, unter anderem über die Nachteile des Segelns: „Weisst du, Papa, beim Segeln kann es einem übel werden. Das Fliegen ist viel besser. Dort kann man nur abstürzen“.

An der Westküste haben wir drei Gesunden das erste Mal mit Sauerstoffflaschen getaucht. Der Tauchlehrer ging mit jedem von uns separat auf einen 20-minütigen Tauchgang an einem Riff im Meer draussen. Die Kiddies sind offenbar Naturtalente und wollten mehr. Ich selbst weiss nun, dass ich mich über Wasser besser fühle als darunter.

Weitere Ausflüge folgten, unter anderem in den Zoo. Auf speziell angelegten Holzstegen schlenderten wir durch den Regenwald, häufig zwei oder drei Meter über dem Waldboden. Von Plattformen sahen wir allerhand Regenwald-Tiere, von Kolibris über Riesenschildkröten bis zu Panthern. Ein kleines schlaues Äffchen zeigte uns, wo es an der Scheibeneinfassung ein kleines Loch gab: ‚Man solle doch hier bitte etwas zum Essen durchschieben‘. Speziell gut für die Kinder war das Klettern im Baumwipfelpfad, bis zu 25 Meter über Grund!

Dass bei den beiden die Schoko-Plantage hoch im Kurs stehen würde, verwunderte uns nicht sehr. So erlebten sie die Schoko-Produktion anhand von Schautafeln und einer Life-Vorführung. Der Plantagengarten war äusserst vielseitig. Für mich war die grosse Neuigkeit, dass Cornichons (Essiggurken) an Bäumen wachsen. Sie hängen nicht etwa an Ästen, sondern wachsen in Büscheln direkt zum Stamm heraus!

Wie schon viele Male auf unserer Reise nahmen wir für unsere Ausflüge Mietwagen. Das kostet für vier Personen kaum mehr als ÖV, und über die gewonnene Flexibilität muss man schon gar nicht reden. Trotzdem waren wir auch mal auf einen ÖV-Bus angewiesen. Fahrpläne kannten auch die anderen Passagiere nicht. Man musste halt einfach warten, einmal 25 Minuten, einmal 70 Minuten.

Das mit den Mietwagen ging bisher immer gut. Vor der Rückgabe des zweiten Mietwagen in Guadeloupe passierte jedoch etwas Kurioses. Die Tankuhr im Auto wollte trotz randvollem Tank keinen vollen Tank anzeigen. Bei der Wagenrückgabe brauchte es keine lange Erklärung, denn der Mensch von der Wagenrücknahme wusste schon, was zu tun war:

Er klemmte bei laufendem Motor die Batterie ab und bei stehenden Motor wieder an. Danach war die Elektronik der Tankuhr zurückgesetzt und zeigte nun tatsächlich voll an. ‚Das sei bei fast allen Renault Clio in seinem Fuhrpark so‘. Wenn sich das Auto nicht so toll hätte fahren lassen, so müsste ich doch glatt meine früheren Vorurteile über französische Autos wieder ausgraben, haha…

Ein perfekter Segeltag!

Bekanntlich sind wir segelnd unterwegs, und ich habe den Verdacht, kaum je über einen richtig schönen Segeltag geschrieben zu haben. Daher erzähle ich hier von unserer Fahrt von Martinique nach Dominica. Am letzten Samstag um 7:30 Uhr liessen wir Saint Pierre hinter uns. Nachmittags um 17 Uhr werfen wir in der Bucht von Portsmouth den Anker.

Zunächst eine kleine Info zum Seegebiet: Die kleinen Antillen bilden eine Barriere zwischen dem Atlantik und dem Karibischen Meer. Aus Nordosten weht beständig der Passat. Die Inseln behindern den freien Fluss des Windes. Deshalb pfeift es einem auf den Bergen und zwischen den Inseln gehörig um die Ohren. Je stärker der Wind bläst, desto höher werden die Wellen.

Vom Atlantik fliesst stets Wasser in das Karibische Meer. Es gleicht den Abfluss von warmem Wasser aus, welches der Golfstrom (der Norwegens Küste im Winter eisfrei hält) im Nordwesten dem Karibischen Meer entzieht. Wer von Süden nach Dominica segelt, der wird vom Atlantikwasser pro Stunde eine Meile nach Westen versetzt (Abdrift).

Samstags zu reisen ist immer gut, denn da müssen wir nicht darüber nachdenken, wir wir die Schulstunden zeitlich unterbringen. Wir verlassen Saint Pierre unter Maschine, weil in der Bucht kein Lüftchen geht. Zuvor haben wir noch das Gummiboot auf dem Vordeck festgezurrt und seinen Aussenbordmotor am Heckkorb von Yuana festgemacht.

Sobald wir aus dem Windschatten von Martinique heraus sind, gehen Wind und Welle hoch. Der Wind pendelt um 24 Knoten, in Böen 29 Knoten, und kommt aus 90 Grad steuerbord, also seitlich von rechts. Mit 60% gerefften Segeln läuft Yuana gerne und gut mit 7 Knoten flott voran. Die Wellen sind bis zu 3 Meter hoch und tragen weisse Schaumkronen.

Das Schiff geht im spitzen Winkel die Wellen hoch und hinten wieder herunter. Der Bug durchtrennt die Schaumkämme. Manche Wellen klatschen seitlich gegen den Rumpf. Es läuft viel Wasser über das Deck, und der Wind bläst kübelweise Gischt ins Vorsegel. Jetzt macht das Steuern von Hand am meisten Spass, und selbst im hohen Cockpit bekomme ich mein Salz ab.

Die seitlichen 3-Meter-Wellen führen mehrere Kubikmeter Wasser gegen das Schiff. Das sind einige Tonnen Wasser, die gegen den Rumpf prallen, und das gibt jeweils einen ordentlichen Rumms. Ist das man im Schiff, so sieht man diese Wellen nicht kommen. Man muss sich stets gut festhalten. Sonst kann es passieren, dass man quer durch das krängende Schiff fällt und irgendwo aufprallt. Im besseren Fall tut es nur weh, und im schlechteren Fall bricht ein Knochen. Letzteres ist uns zum Glück noch nicht passiert.

Stell dir vor, du stehst in der Türe zu deiner Küche und willst im gegenüberliegenden Küchenschrank etwas holen. Die ganze Küche steht 25 Grad schräg und wird gerade von einem starken Erdbeben durchgeschüttelt. Du gehst los und die Füsse rutschen dir auf dem schrägen Teppichboden weg. Irgendwie kommst du zum Schrank und kannst ihn sogar öffnen. Schon fliegen dir 12 Teller und eine Tüte Mehl entgegen. So geht das bei uns manchmal zu, und dann schmeckt es immer ein bisschen nach Abenteuer.

Wie immer wenn Wasser über das Deck geht prüfen wir, ob alle Luken dicht sind, und kein Wasser eindringt. Wasser könnte zum Beispiel durch ein offenes Seitenfenstern, durch eine Decksluke oder auch durch das WC eintreten. Manuela geht runter, und kommt auch nach einer Weile nicht zurück. Ich rufe nach ihr, und höre im Wind stehend keine Antwort.

Ich schalte den Autopilot ein, vergewissere mich, dass beide Kinder angebunden sind, und gehe hinunter. Manuela liegt in auf der Vorkoje und versucht, durch die Ventilationsöffnung einströmendes Wasser aufzufangen. Ein fröhliches Gesicht sieht definitiv anders aus. Der Verschlussmechanismus funktioniert nicht mehr. Ich gehe hoch und ändere zunächst den Kurs, damit nicht mehr so viel Wasser über Deck geht. Danach bringe ich ihr Schnur, und sie bekommt den Verschluss in den Griff.

Vorne im Schiff schüttelt es ziemlich stark und ich bin erstaunt, dass es Manuela noch nicht übel ist. Als ich zurück ins Cockpit komme, ist es dafür den Kindern übel. Das ist ziemlich ungewöhnlich, weil die ertragen recht viel. Wahrscheinlich waren wir zu lange in ruhigen Buchten. Wir spielen Stadt-Land-Fluss und singen lustige Lieder, und schon bald fühlen sich alle wieder gut.

Am Ruder steht es sich gut. Die Kämme der grösseren Wellen kommen etwa auf Augenhöhe daher. Wenn man seitlich in die ankommenden Wellen schaut, so sieht man zuweilen, wie das Sonnenlicht den Wellenkopf für einen ganz kurzen Moment smaragdgrün aufleuchten lässt – Magic!

Nach drei Stunden werden die Wellen etwas geringer. Die Fahrt wird sogar noch etwas rascher, weil die kleineren Wellen – nimmt man sie nicht optimal – das Schiff weniger stark abbremsen. Wir geniessen das sonnig windige Wetter und sehen den fliegenden Fischen nach.

Im Windschatten von Dominica reffen wir beide Segel wieder aus, und fahren gemütlich dahin. Am Anfang unserer Reise hätten wir lieber eine Woche im Hafen abgewartet, als in dieses Wasser hinauszufahren. Heute haben wir viel weniger Sorge vor Starkwind. Die kräftige See bereitet uns zusehends mehr Spass, was für eine Freude! Es ist wie im Geschäft auch: man wächst mit der Zeit in seine Aufgabe hinein.

Am späten Nachmittag und kurz vor dem Einbiegen in die Bucht von Portsmouth sieht die Tochter plötzlich einen grossen Marlin aus dem Wasser springen. Alle schauen hinaus, und schon sehen wir ein gutes Duzend Delfine neben uns, springend und platschend. Es sind die ersten seit Barbados. Was für ein schöner Abschluss für einen der besten Segeltage* bisher!

*) gemäss Skipper

Tenerife to Cape Verde – Day 1

Fog horns were operated and many hands waved us good bye as we left Marina Santa Cruz. Thank you dear friends, it was so nice
seeing you on the harbor jetty, cheering to the start of our six days leg down to Cape Verde.

Rolling waves meet us as we get out of the harbor. As we want to set sail, we rip off the the flag decoration which was going from the bow over top and down to the stern. Later on same day we got more sport exercise on deck when piling out the genoa. That helps greatly to have that sail filled best with wind. The waves continued to roll us through the first night on sea.

Next morning we have even more motion in the boat. Two overlapping wave systems with the peaks reaching into 3 meters keeping us busy when doing meals or dishes. Most of our friend boats are well ahead of us and even out of electronic sight. The two French catamarans INFINITY and LUNA BAY simply can do a different pace. And the 15 meter long ROGUE showed us how sailing goes. Josh the skipper cruises racing boats and super yachts by profession.

Shortly before noon, our first 24 hours are done. We did 134 nautical miles. Our new crew Jeanette contributed some of these miles. Her regatta experience in sail trimming is of great help to us.

Later on wind drops. We roll the genoa away and for first time ever hoist our code zero sail. This is like an enlarged genoa, made of light fabric. First use of that nice sail gives us a nice occasion to celebrate. The skipper can offer either warm Coke or warm Fanta. Both is appreciated and we are heaving fun as we relax our way down to Cape Verde.

[via satellite, picture to follow]

Wir leben uns ein

Nun haben wir die ersten Reisetage hinter uns. Es gibt immer noch unglaublich viel zu tun, und darum kommt der erste Reisebericht auch erst jetzt. Die Tage auf See haben viele Facetten, und das wichtigste ist, dass noch keine(r) ausgestiegen ist, obwohl sich beide Kinder am ersten Wellentag nach Hause gewünscht haben.

Zunächst berichten wir jedoch über unser Beiboot. Ein Beiboot braucht man, um vom Ankerplatz an den Strand oder zum Steg des Supermarktes zu kommen. Irgendwie hatte unser Beiboot letztes Jahr schleichend den unschönen Namen “GUMMISAU” bekommen. Das kam wohl daher, weil es wie die meisten Beiboote aus Gummi ist, und weil der 4PS Ausserborder Spass macht. Trotzdem ist “GUMMISAU” kein Name, mit dem man bei anderen Boatkids auftrumpfen kann. So musste vor Abfahrt in Makkum also unbedingt noch ein passenderer Name her. Namen für Beiboote sind nicht unüblich. Sie heissen gelegentlich LIZZY, BART, oder JAMES, und wenn Kinder dabei sind schon mal NEMO. Unsere Namensauswahl habe ich schon wieder vergessen, aber jedenfalls wurde das Beiboot nach einigem Hin-und-Her auf den klingenden Namen DORIE getauft.

Dorie ist die Fisch-Filmfreundin von Nemo. Im Film ist Dorie ein hübsches blaugelbes Fischmädchen, anfänglich sehr vergesslich, zuweilen etwas unentschlossen und schwer auffindbar. Unsere alte GUMMISAU war bislang stets zuverlässig, und wir hoffen, dass sie ihren vorzüglichen Charakter auch als DORIE wahrt.

Sodann wollten auch die Lehrerin und der Lehrer an Bord einen eigenen Künstlernamen haben. Wir haben nach lustigen Lehrernamen gegoogelt, und Namen wie Herr Tollkühn und Frau Bitter gefunden. Die Abstimmungsunterlagen waren schnell gemacht, und schliesslich ergab eine demokratische Wahl, dass unsere Lehrerschaft Herr und Frau Anders heissen. Schon in der ersten Schulstunde hatten unsere Schüler raus, dass die Schule von Herr und Frau Anders nicht gleich ist wie die Schule zu Hause.

Mittlerweile kommen wir ganz gut voran. Das konnten wir heute besonders gut erkennen, als wir die Kartensätze von Holland und von Belgien wegpackten. Wir sind nun im Südwesten von Belgien, und brauchen diese Seekarten nun nicht mehr. Die zeitlich günstig liegenden Gezeitenströme und das halbwegs passende Wetter erlaubte uns, einigermassen im Zeitplan zu bleiben. Der Zeitplan sieht vor, dass wir bis Ende Juli die 640 Seemeilen (1200km) bis Falmouth im Südwesten von UK erreicht haben. Wir wollen bis Ende Juli da sein, weil dann die meteorologischen Bedingungen für die Überquerung der Biskaya zumindest statistisch gesehen am besten sind.

So wollen wir nun vor allem Meilen machen, und ob wir diese segelnd oder motorend zurücklegen ist uns ziemlich egal. Deshalb fahren wir zzt immer den direkten Kurs unter Maschine. Die Segel rollen wir zusätzlich aus, wenn die Windrichtung und die Windstärke es erlauben. Man nennt dies Motorsegeln.

Von den windigen Tagen war einer unangenehmer als der andere, weil die Winde die Wellen aufbauen. Wenn dann noch der Gezeitenstrom gegen den Wind geht, entsteht eine kurze steile Welle. Die Wellen kommen häufig aus derselben Richtung wie der Wind. Und wenn man genau gegen den Wind fährt, so wie es für diese Jahreszeit und unsere Reiseroute üblich ist, dann schiebt der Motor uns über die Wellen drüber und der Bug stampft hoch und nieder. Die Wellen sind schliesslich auch der Auslöser für die Seekrankheit. Die gute Nachricht ist, dass sich meine Crew mittlerweile schon ganz passabel an diese unangenehmen Bedingungen gewöhnt hat. Gestern hat niemand mehr davon gesprochen, dass er oder sie lieber aussteigen möchte.

Alle haben sich an unseren Schiffsalltag gewöhnt. Die Kinder dürfen an den Reisetagen abwechslungsweise den Essens-Chef machen. Der Essens-Chef bestimmt, wann was in welcher Menge auf den Tisch kommt, und bereitet die Sandwiches, Suppen, Gemüse oder Früchte und Süsses zu. Ein grosses Geköch kann man unterwegs nicht machen. Für einen langen Tag kocht man vor.

Unsere Routenplanung sieht vor, dass wir kommende Nacht vier Stunden gegen den Strom nach Frankreich fahren, um dann ideale Strömungsbedingung für die Querung und Durchfahrt der Strasse von Dover vorzufinden.

Wer unsere Position verfolgen möchte, kann hier unsere Übernachtungsorte und einen Kurzkommentar zum Tagesgeschehen einsehen: https://yuana.life/about/

In Landnähe empfangen Funker die Signale unseres AIS-Transponders. Die Echtzeit-Position ist dann hier ersichtlich: https://www.marinetraffic.com/de/ais/home/shipid:3994976

Manchmal is diese Seite besser:

https://www.vesselfinder.com/vessels/YUANA-IMO-0-MMSI-269108440