Wer hoch steigt fällt tief!

Dominica wurde im September 2017 vom Hurrikan Maria stark getroffen. Man sieht auch nach fünf Monaten des Aufräumens auf fast jedem Grundstück zumindest Spuren oder gar die Verwüstungen der Katastrophe. Deshalb bleiben die Kreuzfahrtschiffe aus, welche sonst mit jedem Anlanden weit über 1000 Leute auf die Insel schwemmen. Das schmerzt die Bevölkerung sehr.

Wir wollen in dieser Situation gute Touristen sein und kaufen den Strassenhändlern und Marktfrauen reichlich Früchte und auch mal eine Halskette ab. Wir haben auch schon zwei geführte Exkursionen unternommen. Die erste war eine grandiose Flussfahrt, und nach der zweiten, einem Ausritt zu Pferd, haben wir zwei Verletzte zu pflegen.

Die Pferdefrauen treffen wir zur vereinbarten Zeit am Strand. Wir erkundigen uns zuerst nach den Touren, dann nach der Sicherheit, und zuletzt nach dem Preis. Man kann zum Beispiel zu Pferd im Meer baden gehen. Da wir sonst schon viel Wasser um und haben entscheiden wir und für die Tour zum einzigartigen Aussichtspunkt, wo man alle vier Klimazonen von Dominica erleben kann.

Bezüglich Sicherheit gibt es klare Informationen und Regeln: Für Kinder unter 15 Jahren gilt Helmtragepflicht, und die Kinder bekommen auch nur ein Pony. Bald ist ein fairer Preis ausgehandelt, und wir lassen uns zum Pferdehof fahren.

Dort finden wir eine liebenswürdige Kanadisch-Dominicanische Familie, ein einfaches Wohnhaus und einen Schuppen für die Reitausrüstungen vor. Man hat sich eine etwas sehr selbstbewusste australische Pferdeführerin zugelegt, welche dank all ihren internationalen Pferdeführrerinnendiplomen bestens qualifiziert ist, um die seit 30 Jahren ansässige Familie angemessen ins Pferdereitbusiness einzuführen.

Schon stehen die Ponys für unsere Kinder bereit. Wenn man will kann man natürlich dem Pferd einen Pony-Kleber anbringen. Aber es wird dadurch nicht wirklich kleiner. Immerhin wird uns versichert, dass dies die erfahrensten Tiere seien, welche unter keinen Umständen scheuen würden. Die Helme werden auch schon gebracht, und die Kinder einfach und nützlich instruiert.

Nun kommt die Frage, ob denn die Erwachsenen auch Helme tragen wollen? Ja sicher, wir sind ja nicht blöd. Immerhin liegen meine Reitstunden mehr als 30 Jahre zurück. OK, das mit den Helmen sei kein Problem, sie seien nur nicht so gut mit Helmen ausgerüstet. Bei meinem Helm fehlt leider das weiche Innenfutter. Ich lasse einfach mein Cap auf dem Kopf und dann passt alles wie angegossen.

Die Hunde werden angebunden, eine Reihenfolge wird der Pferde beim Reiten festgelegt, und dann geht es los. Kaum sind wir auf der Strasse, so sind zwei der Hunde neben uns. Die Pferdeführerin findet das nicht lustig, toleriert es jedoch.

Bald biegen wir von der Nebenstrasse auf einen Naturweg ein, und es kommt einer dieser karibischen Regenstürme daher. Nach 30 Sekunden ist man nass bis auf die Haut. Da wir gerade an einigen Büschen vorbeikommen wird erklärt, dass das nun der Regenwald sei. In der Ferne sehen wir die zweite Klimazonen, ein Sumpf. Die anderen beiden Klimazonen interessieren mich nicht mehr.

Das Reiten macht mir Spass. Es geht etwas bergan und ich staune, wir mein Pferd auf kleinste Zügelbewegungen reagiert, obwohl wir doch einfach hintereinander her reiten. Junior fragt die Pferdetrainerin, wie man bei sein Pferd von Automatikmodus auf Manuell umschalten könne. Er habe ja gar nichts zu tun.

Wir kommen an dem soliden Haus eines Holländers vorbei. Dort brachte sich die Pferdefamilie sich in Sicherheit, während ihre Behausung vom Wind Stück um Stück davongetragen wurde. Kurz nachdem wir drei einzelne Kühe passiert haben bleibt die Pferdeführerin für ein Gruppenbild stehen. Jeder andere Punkt an diesem sanften Berghang hätte ebenso der grandiose ‚Aussichtspunkt‘ sein können. Wir knipsen schöne Fotos und reihen die Pferde für den Rückweg ein.

Der Weg ist vom Regenwasser ausgewaschen und da wo keine Steine liegen, hat es Lehm. Einer der Hunde geht freudig voran, und passiert schon bald die erste Kuh, ein junger ängstlicher Stier. Der Hund macht sich einen Spass daraus, den an einem Strauch angebundenen Stier anzubellen. Schon reisst sich der Stier los, und der Hund hetzt hinterher, dummerweise genau auf die Pferde zu.

Ich habe jetzt noch die bedrängte Visage des Stiers vor mir: hinter sich ein rasender Hund, vor sich sechs Pferde, und ein beidseitig mit dichtem Buschwerk gesäumter Weg. Bald schon entscheidet er sich, dass die Büsche der beste Ausweg sind, und verschwindet flink wie ein Hase vom Weg. Zusammen mit dem Stier ist auch der Hund weg.

Nun sind wir schon mitten in der Kaskade, welche schliesslich zu unserem Reitunfall führt. Das Pferd unserer Reitlehrerin geht mit dem Abgang des Stiers hoch und steht nun also auf den Hinterbeinen. Von den zwei verbleibenden Hufen rutscht eines auf den Lehm weg, und das Pferd
verliert die Balance vollends. Es fällt auf die Seite, und begräbt das linke Bein unserer Pferdeführerin unter sich.

Vom ersten Pferd aufgescheucht, lassen sich auch die anderen Pferde verunsichern. Junior‘s Pferd lässt sich nun endlich manuell führen. Er wendet sein Reittier und geht wieder bergan. Es läuft geradewegs auf Manuela‘s Ross zu, und der Junior wird sich später erneut beklagen: „Das dumme Pferd hat nicht geschaut wo es hinläuft!“. Zu wenig Automatik. Jedenfalls schnappt sich Manuela heroisch Junior‘s Zügel, um dem Pferd im manuellen Modus eine neue Vorgabe zu machen: „Stopp!“ Die Pferde haben eine andere Meinung, und schon bald gehen Manuela und der Sohn unsanft zu Boden. Ich bin der Hinterste von allen und sehe nun die Tochter stracks den Hang hinaufreiten. Sie zieht aus Leibeskräften an den Zügeln und bringt das grosse Tier hinter mir zum Stillstand. Mein eigenes Pferd schnaubt zwar wie verrückt, bleibt ansonsten jedoch cool. Die beiden Pferdefrauen gesellen sich etwas verwirrt zu unserer Tochter.

Ich muss sie erst anweisen, endlich das Pferd der Tochter festzuhalten. Eine weitere Anweisung war notwendig, damit der Tochter beim Absteigen geholfen wurde. Der Sohn kommt mit einigen Prellungen weg. Manuela hingegen ist rückwärts gefallen und hat sich eine schwere Prellung im Bereich des Steissbeins zugezogen. Das schmerzt sehr und schränkt die Bewegungsfreiheit momentan stark ein. Die Heilung wird wohl zwei oder drei Wochen dauern. Zum Glück scheint es keine schwere innere Verletzung gegeben zu haben.

Der oben erwähnte Holländer hat trotz seines Alters offenbar einen Schrei gehört und kommt nachsehen. Während die Pferdefrauen die sechs Tiere in den Stall führen, dürfen wir auf der Terrasse des Holländers ausruhen. Normalerweise wäre die Geschichte hier zu Ende gehen. Es gibt jedoch noch etwas Bonusmaterial:

Hannes muss schon weit über 80 sein. Wir sind beide Ingenieure und verstehen uns auf Anhieb bestens. An irgendeinem Punkt im Leben war er Orthopäde. Er kommt schnell zum Schluss, dass do unseren beiden Verletzten kein schwerwiegender Schaden vorliegt, und wir wohl einen guten Schutzengel haben.

Dann geht es sofort zu seinem eigenen Glück, nämlich der Tabakspfeife. Sobald er aufhören würde zu rauchen, würde er sein Leben aushauchen. Er wolle dann in die Kiste, und zwar mit seiner Pfeife, einem Beutel Tabak, und dem Handy. Drei Tage nach dem Einsargen müsse man ihn anrufen, und wenn er den Anruf nicht entgegennehmen würde, dann könne man den Sarg hinablassen.

Braucht es hier noch ein Schlusswort? Ja klar. Erstens machte die Pferdeführerin den Hund für das Debakel verantwortlich und wollte ihm hernach das Fell über die Ohren ziehen lassen. Zweitens stützt dieser Unfall die These, wonach Segler typischerweise an Land verunfallen und nicht auf dem Wasser.

On a humanitarian mission

In September 2017, our current host country Dominica was badly hit by Maria, one of the worst hurricanes ever. We were still in Portugal at that time and tried to figure out whether our trip into the West Indies was still meaningful. Five month further down the road, we know that it was right to move ahead and especially also great to visit Dominica.

The storm killed the trees and destroyed thousands of private and public houses. Worse, it left thousands of people homeless, insured, or even dead. Who didn’t loose their life often lost everything else, for example also the most basic things as the underwear. There was little money before the storm, and now it’s even less.

Sailors loved Dominica in the past when times were good. So many sailors
somehow feel responsible to be there with help in bad times as well. So do we. In the internet we found lists with what they need most, and so we prepared seven bags full of useful things. But to whome to give it? This was the next thing to find out.

It was Sunday when we first went ashore to get a first impression of the general situation ashore. For our first scouting mission, we left the bags on the boat. We wanted to find
– someone in need of cloth
– three parties in need of basic household things
– a school for all the paper blocks, pens, ball pens, color pens
– a doctor for the medical stuff, mainly 200 syringes and needles

We found the school and a church. We thought that the pastor should know who is in need, but we couldn’t find anyone that time of the day. Next to the church was a big white tent marked UNICEF. We assumed that this was the coordination center for children’s aid. Perfect. As it was Sunday, it was closed as well and we decided to continue our scouting on Monday.

On Monday the tent still had the door rolled down, but some noise came from inside. We found a cleaning lady in there. She explained that the tent was a temporary class room because the school nearby collapsed in the storm. We talked a bit to Simone and learned about her situation. Soon it turned out that we found someone in need of most of our things except the needle stuff. We agreed to deliver some items on the next day.

Simone was 53, actually looking somewhat younger. The youngest one of her ten children had just turned 15. She was also a proud grandma of eight, very friendly, but now homeless on her two acres of land. Simone wore the golden ear rings she wore when the storm hit and told us with a smile that she even can’t buy sugar now. She said everything with a smile. She was particularly interested in clothes and school materials for her kids. So we left her the two sets of summer clothing each of us had taken our of his wardrobe on board. Simone gladly took the household bags as well, including two of the dynamo-lamps we bought in Martinique. She recommended to bring the school bag to the school around the corner.

Entering the empty looking school, at 4.30 p.m. we met a teacher just about to lock an intact school building. She gladly received a big bag of paper blocks, and a lots of pens, color pens, ball pens and some craft materials. She recommended to see the hospital rather than the doctor for the syringes and needles we had in our last bag.

So we walked up the road to the hospital. Why did we have so many syrings on board? They were three boxes of 80 pieces with sizes 2, 5 and 20 Milliliters. Those were the smallest packs we could get at home. There should be a couple of syringes on every boat, and so we had a lot to give away.

This bunch of syringes was actually the last bag we stuffed into the car before leaving our home in Switzerland. It was always clear that we couldn’t use all our medical stuff, but we thought it was better to donate it along the way rather than to keep them in our home. Maria only came later.

At the hospital we found a doctor with a stethoscope around the neck and she was very kindly receiving our last bag. We exchanged some words an when saying good bye, she told us “Please come back!”. We found this a nice way to say to someone that we is welcome, but we preferred not to have reason to see this or another hospital from inside for the rest of our trip.

Just a few steps out of the hospital and on our way back to the jetty, a cute
little girl ran towards our daughter. She laughed all over her face and didn’t want to stop hugging our puzzled girlie. Then she hugged Manuela, me, and finally our boy. Her father nearby explained that his little girl is full of love. What a nice conclusion for our charity mission!

Saint Lucia. Or: Whether not to go home?

After having spent beautiful times in the South of the Lesser Antilles we felt the urge to move a couple of steps North. From Bequia, it was a fairly long day trip to Saint Lucia. We passed the main island of Saint Vincent and sailed all along the coast of Saint Lucia towards its northerly situated Rodney Bay.

That ride took a bumpy start: Just after lifting the anchor in the well protected Admiralty Bay, I set all sails. The sun wasn’t yet up and it was still dark. Leaving the last rocks of Bequia behind, the wind started kicking in. Yuana sailed very fast, but the steering wheel required more and more force for keeping the boat on course. Yuana desperately wanted to turn into the wind. What was wrong?

The wind increased much stronger than expected, 28 knots from the side, 60 to 80 degrees. With all sails all up, we were simply overpowered and far away from a nice balance between wind direction and force versus sail area and trim. So we reefed the first time before the day really started.

Saint Lucia was intended to be a short maintenance and duty free refueling stop on our way to Martinique. We got the boat nicely polished all around and in the cockpit. Then we hired a rigger to check the mast and all relevant parts of the rig. He was very satisfied with the condition of everything, and so were we. The Volvo dealer however had no time for the big engine maintenance. Most workshops are super busy because the yacht charter business moved South after the storm damages in the North. Upon leaving the country we bought 350 liters of duty free fuel at the attractive price of 0.77 Euro per liter.

So, now comes the really important part of this post. During the last weeks I read in the latest master piece of famous sailor Jimmy Cornell. The book carries the title ‘200’000 Miles’ which represents Jimmies vast high sea sailing knowledge, presented in an attractive autobiographical wrapper.

Reading the section about Southern Pacific infected me with the idea to continue our sail towards the Pacific rather then to sail back to Europe. In fact I never liked the idea to sail back into cold Northern European waters, with socks around the feet and gloves around the hands. So this new idea to sail into the Pacific triggered my blueprinting same as when I got infected with the idea of a sailing sabbatical.

By the way, Jimmies most infectious sentence was “We had no pressing reason to bring such a wonderful life to a premature end.” That sentence really made me thinking whether our own trip back to Europe would come to early? Why should we not sail the Pacific?

So we said: „Hey, we are just eight sailing days away from Panama. That means that we are almost at the doorstep to the Pacific, with our own yacht. That is a super huge chance, category ‚once-in-a-lifetime‘! So do something about it!“

We went through very intense weeks of ‚what-if-planning’. I studied the routing recommendations and the wind charts for the Pacific. We studied the administrative needs to cross the Panama channel as well as the selling chances for the boat on ‘the other side’ of the world. We contacted our municipality and school at home. It seemed that there were no killer criteria for an extended trip. There would have been ways to handle everything.

We would have left the Westindies during the first half of February. Our routing schedule was Martinique – Bonaire – Columbia – Panama (channel crossing) – Marquesas – Tahiti – Cook Islands – Fiji – Australia. We would have arrived in Sydney in late October 2018. The idea was to sell the boat there.

Our heads were deep in these questions since Grenada. Saint Lucia just became the place where we would take a decision. We did, and we decided to turn back to Europe as per the original schedule.

The most practical reason why not to go was that we couldn’t answer one key question: How to take responsibility for the family during the loooong leg from Panama to the Marquesas in case of an extended period of unfavorable weather, and one adult being down with a major thickness of injury? That leg is enormously 3’750 nautical miles long, almost 7’000 kilometers. Our standard traveling time would have been 27 days, easily 35 with low winds, perhaps again considerably more in a state of emergency.

That trip is absolutely doable and hundreds of private yachts are doing it every year, amongst them also friends of us from our Atlantic crossing. There were days where we were totally convinced that we should do it. On the next day our internal indicators pointed into the opposite direction. We gave ourselves the time to narrow down on this outstandingly great question. Towards the end we involved family and some friends. Finally we found a solid conclusion which is the right one for us. So, we intend to be back in Switzerland around July, 2018.

That is our season review about Saint Lucia. What about the island itself? We simply don’t know. There were other priorities which took most of our time.

So war der Montag

Kurz nachdem wir am Montagmorgen bei Jana Caniga und Dieter Burkhalter (www.LePhareBleu.com) unsere Leinen losgeworfen haben, haben wir das Südwestkap von Grenada gerundet. Es war der am weitesten von Zuhause entfernte Punkt auf unserer Reise. Bei dieser Gelegenheit haben wir uns gefragt, was wohl unsere Freunde gerade tun. Eine kleine Umfrage hat folgendes ergeben:

Im Zürcher Oberland war gestern Montag unglaublich viel los. Fast immer hatte es etwas mit Essen zu tun.

Offenbar gibt es Mütter (zumindest eine) die am Montagmorgen um sechs Uhr früh aufstehen, um ihren Sprösslingen Pancakes mit Apfelkompott zuzubereiten. Besser kann der Tag ja wohl kaum anfangen. Also, soviel ich weiss ist mir selber sowas leider nie passiert.

Glücklicherweise gibt es auch noch andere Personen, die gemütlich den Zmorge geniessen. Wie wir verstehen lässt sich dabei einiges über die Hackordnung draussen im Vogelhäuschen lernen!

Kein Wintermorgen ist zu frisch, um erst erst joggen und dann auch noch velofahren zugehen. Die Motivation dafür war diesmal der Weihnachtsspeck. Das habe ich selbst natürlich nicht nötig, weil es für mich in der Karibik ja gar keine Weihnachten gegeben hat, haha.

Keine 300 Meter entfernt von der Abnehmrunde entfachte jemand im Rütiwald ein Feuer, um dem Herzhaften zu frönen: Da wurde doch tatsächlich in voller Skimontur die Servelat-am-Spiess-Saison eröffnet (siehe Foto). Der Schnee soll ja glücklicherweise bald wieder zurückkommen.

Auch sonst gab es zu Feiern: An diesem grossen Tag wurde der Wuffi einer Freundin unserer Tochter vier Jahre alt. Happy Dogday!

Selbst an einem kalten Winternachmittag wird auf dem Zürichsee gesegelt, wenn der Wind stimmt. Nach der Arbeit wasserte doch glatt einer sein ferngesteuertes Segelschiff, um damit ein paar Schläge zu tun. Handbreit!

30 Kilometer weiter und immer noch im Kanton Zürich hat eine junge Mutter gemeinsam mit ihrem Baby eine frisch bepackte Windel zum fliegen gebracht. Wenn jemand wissen will, wie dieser haarsträubende Fall gelöst wurde, so wende man sich am besten an Philip Maloney von SRF3.

Und nun ins Ausland nach Puerto Rico: Auch Monate nach dem Sturm gibt es keinen Strom, aber glücklicherweise Wasser und Diesel für John Deere, der Notstromgenerator unserer Auslandschweizer. John Deere musste am Montagabend noch ein paar extra Umdrehungen machen, um den Racletteofen tüchtig aufzuheizen. Zur Vorspeise gab es Bündnerfleisch. Oh, was für eine lustige Kombination! Beides fehlt bei uns an Bord völlig.

Das war diesseits wie jenseits des Atlantiks ein mehrheitlich gelungener Montag. Vielen Dank für eure tollen Rückmeldung, und lasst es euch auch von Dienstag bis Freitag so gut gehen.

Trotz allem Spass wollen wir auch daran denken, dass es derzeit nicht allen unseren Freunden und Bekannten gut geht. Stellvertretend für diejenigen senden wir unsere besten Wünsche an Otto!

Being (very) rich and in the Caribbean

Imagine you manage a big business and earn millions of Euros or US Dollars a year. Your family owns one of the larger properties in the area with every amenity one can think of. You have seen all fancy holiday places in the world and the options for enjoying the few days off get thinner. Now you are planning the next holidays:

Your youngsters shall top any holiday experiences when being back at boarding school. Your wife is sure that she deserves top notch. You may have to welcome partners but need no spotters. So you should go super-yachting the West Indies for a week or two!

Charter a motor yacht to get started on the water. The even longer sailing yacht will top the experience in the following season. There is no reason to worry about the handling of all the equipment there anyway. The ship will come with a well experienced team of six who takes care of all vessel operations and also the toys on board.

The kids will love the 30 meter slide from the top deck into the sea. Give them the seabob, then the waverunner and finally the jetovator, just to raise the fun over the days. The cinema’s sound will beat all expectations anyway.

Your wife will be happy with the first class spa and gym, and she will definitely be proud when showing the inescapable evening guests around the upper deck lounge, the dining room, and finally their bedrooms with own bubble pool. For yourself and to make it short, there will be no gourmet issue this time and the box of properly sorted cigars will be appreciated.

So why is Yuana.life writing about this? Because those guys are our neighbors every here and there. They pay perhaps half a million in hard currency per week, but they can’t book the nicest sandy snorkeling bays for themselves. So comes we meet with them when arriving same time on Sandy Island (Carriacou, Grenada), as it happened just two days ago.

Whereas we beach our dinghy with 4 horsepower outboard engine, their shore landing vessel comes with 3 outboard engines of 350 horsepower each, so 1.050 horsepower in total, just to enjoy the number. Sure two of their crew would have prepared the beach chairs, umbrellas and drink coolers under the palms, before Gentlemen, Madam and kids are safely brought to the island. When the sun isn’t too far from going down, the society changes to the fatboy lamzac’s which now form a lounge on the white sands, and the little shore party would go on. Comfort and Style.

When we bump into each other on our stroll along the lonely beach, everyone is perfectly sure that the other ones are just here to enjoy the their life. Some have an eye on the toys of the other ones, and the other ones would love to be back at work only after another couple of weeks or even month in Paradise. So we just nod heads and take a glimpse of each other, and everyone goes his way. When we sit in our slow-motion dinghy for motoring back to Yuana, we can be sure we would arrive there with salty wet buttocks, from the waves spilling over the pontoons of our little rubber boat.

Anyone to offer a spare rib?

As mentioned earlier, the last hour of our trans ocean passage finally brought us dolphins. Those beautiful mammals are not shy to swim very close us, almost touching distance to the boat. No question, that was GoPro-time.

With the belly flat down on the deck and the GoPro in my left hand I could
submerge the camera into the water. The first five minutes of video taping went quite well. For the sake of even better photos, I leaned further out and down. Were there some question marks in the dolphins eyes? Maybe… Anyway, imagine me leaning that far out on the left hand side of the ship the my lowest rib only on the right side of my body would rest on the rim of the deck.

To make it short, there was an ugly crack with my rib and I was then able to hold the camera even better into the water.

One of the new topics on Yuana is now whether the rib broke or just bent and released. I believe that I kind of know how it felt when it happened and how it feels now. Just by analyzing my answers to their questions the two female doctors on board have their own opinion about the status of my rib: still intact. Well, let’s hope so!

In fact, the photos and slow-motion movies are great and so the rib really doesn’t matter anyway ;-).

Young visitors

Blue water cruisers by definition visit many places all around the globe. Sometimes we find ourselves in a place we would attribute with the word paradise. This may be our impression when we spot the most beautiful beaches, rock formations or palm trees. But those palm trees or the roof of the hut behind the beach may cover poverty and anything else than paradise. And as often in such situations, the weakest are the ones which starve the most.

So it would be nothing else but human to meet these people and try to give them some comfort. This is many times easier said than done. Cornell Sailing offered us the opportunity to cover a bit of our responsibility by bringing us together with the kids from the local SOS Children Village. Ahead of that event, the crews from our rally donated money to buy a trumpet, an e-piano and an accordion for the local kids music group.

When Saturday came, drums on the pontoon would announce a crowd of girls and boys from that SOS Children’s village. They were given the possibility to meet us on the boats. We welcomed four of them aboard Yuana. As soon as I indicated that four is a good number to start with, one girl on deck and on one left on the pontoon started to cry and calling each other to come. They seemed to be sisters who were very much afraid from being separated from each other. Who knows that they had to experience earlier in their lives? So we weren’t hesitating to have the sister on board as well.

Inside the boat, our son would invite them to play with the paper roller coaster he developed over the past days. He would give them the balls made of crumpled aluminum foil. Everybody enjoyed playing the game. The daughter would take them into the sleeping room and suddenly now eight kids were sitting on the beds, wondering how soft a bed can be. We gave some finger rings and necklaces as a present. Back they went with a warm souled woman they would call ‘Mama’. Together we went to the big gathering for some culinary refreshments and local music. This was also there the music instruments were handed over.

Cornell Sailing made it a tradition for many years that the sailors of their Rallies can contribute directly to local aid projects. Taking into account the number of rallies throughout the year and contributors year after year, one would expect that this engagement makes a difference for the receivers. We saw many happy children’s eyes.